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nixda
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Dabei seit: 05.12.2005
Beiträge: 3161
Herkunft: Köln-München-Wien-Berlin

13.04.2009 21:10    Zum Anfang der Seite springen

Früher stand auf manchen Honigsorten in Österreich "Ausländisches Erzeugnis".

Die Welt iss groaß, und hinta Salzburg soll's noach woidagoan.

__________________
Die Nationalökonomie ist die Metaphysik des Pokerspielers (Kurt Tucholsky)

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witchdream
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Dabei seit: 05.04.2002
Beiträge: 5282

14.04.2009 00:13    Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von value

Spaghetti mit der Bolognese Sauce aus dem Glas von Aldi und geriebenem Lidl Emmentaler darüber schmeckt am besten, wenn man statt dessen ein Butterbrot ist.

(meint die Titanic)


...falls das Brot selbstgebacken und nicht von Aldi ist... ;o)

[Asche-auf-Haupt] Meine Butter fürs Butterbrot kauf ich trotzdem bei Aldi, statt mir im Garten biodynamische Kühe zu halten...[/Asche-auf-Haupt]

PS: Kuhverzicht natürlich nur wegen der unzureichenden Methanentsorgung in Privathaushalten, dem Klima zuliebe... ;o)

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witchdream
Royal Member




Dabei seit: 05.04.2002
Beiträge: 5282

05.06.2009 22:33    Zum Anfang der Seite springen

Wer ein Faible für schlechten Krautrock und / oder intelligente Kulinaria hat, ist bei Jürgen Dollase bestens aufgehoben.

Er hat angefangen als keyboarder bei der Kraut-Rock-Band Wallenstein:
http://www.youtube.com/watch?v=iGCjzXVPgtQ

Seine damalige Freundin war von seiner Fast-Food-Fresserei so angewidert, dass er sich vom Saulus zum Paulus wandelte. Im Klartext: Er wurde Restaurant-Kritiker bei der FAZ - einer der Besten seiner Zunft in Deutschland.

Seine Bücher befassen sich weniger mit Kochen, sondern mehr mit Schmecken. Also mit der Seite des Konsumenten. Dann aber doch wieder mit der Frage: Wie entwickle ich meinen Geschmackssinn, und wenn ich schmecken kann, wie koche ich so, dass es mir schmeckt?

Inspirierender als 1.000 08/15-Kochbücher ist vor allem:
Die Kulinarische Intelligenz

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Zero
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Dabei seit: 05.04.2002
Beiträge: 2697

Kochen einmal anders 10.06.2009 12:51    Zum Anfang der Seite springen

http://www.cash.ch/video/start.php?firstProjectID=11095

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caedmon
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Dabei seit: 05.11.2003
Beiträge: 1698

Verbraucherschützer decken Lebensmittel-Tricksereien auf 10.07.2009 09:57    Zum Anfang der Seite springen

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,635367,00.html

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value
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Dabei seit: 05.04.2002
Beiträge: 6890
Herkunft: chez Fribourg

17.07.2009 18:51    Zum Anfang der Seite springen

jetzt wirds spannend, aus meinem Kamado duftet derzeit ein "brisket", d.h. eine heißgegrillräucherte Rinderbrust.
Also Mutterns Tafelspitz, der bei uns nie auf dem Grill landen würde.
Eingefahren ist sie heut morgen um 9.30 Uhr, hat also 9 1/4 h bei 120 bis 125 Grad über Holzkohle und gewässertem Eichenholz hinter sich.
Lange Zeit (2,5h) verhielt die Kerntemperatur zwischen 77 und 82 Grad, dieses Plateau ist wichtig, um aus dem zähen Kollagenfasern butterweiche Gelatine zu machen. Gerade hat der Braten das Plateau verlassen und ist jetzt bei 86 Grad angekommen, bei 89 kommt er raus und wird auf Eis gepackt, um die Säfte im Fleisch zu halten, in einer 3/4 Stunde kommen die Gäste, es könnte also alles perfekt klappen...

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Das Drehbuch für den Untergang steht fest - es geht nur noch um den Preis für die beste Maske (H. v. Buttlar)

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Mickymoto
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Dabei seit: 06.10.2004
Beiträge: 1475
Herkunft: Wo die Weser einen großen Bogen macht

17.07.2009 20:28    Zum Anfang der Seite springen

Guten Hunger!

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An der Börse ist es am klügsten, sich dem Trend anzupassen und nur dann antizyklisch zu handeln, wenn die Situation wirklich extrem ist. (Jens Erhardt)

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witchdream
Royal Member




Dabei seit: 05.04.2002
Beiträge: 5282

25.08.2009 23:12    Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von value
jetzt wirds spannend[...], in einer 3/4 Stunde kommen die Gäste, es könnte also alles perfekt klappen...


Jetzt mal "Butter bei die Fische": Hat das denn so geklappt, und hat das denn wohl auch geschmeckt?

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witchdream
Royal Member




Dabei seit: 05.04.2002
Beiträge: 5282

03.10.2009 00:05    Zum Anfang der Seite springen

Ich gebe gern mal wieder eines meiner Top-10-Rezepte preis, also ein hausinterner Klassiker, der immer wieder gerne gekocht wird:

Stracci mit Auberginen

Stracci ist das ital. Wort für Fetzen oder Lumpen und bezeichnet hier willkürlich geschnittene Nudeln. Zu kaufen gibt es die m.W. nicht, aber mit etwas Übung wird man nie mehr auf selbstgemachte Nudeln verzichten wollen.

Nudeln (Angaben pro Person):

100g Mehl (Mehl-Mischung nach Geschmack, anteilig etwas Hartweizengries erhöht den Bissfaktor)
1 Ei
3 Prisen Salz

Mit Gabel vermengen, dann mit den Händen 10 Minuten durchkneten. Bei Bedarf sparsamst (!) etwas Wasser zuträufeln. Die Konsistenz des Teiges soll der von feuchtem Fensterleder entsprechen.

Teig in Folie packen, mind. eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen. (Man liest oft, er soll im Kühlschrank ruhen, aber das ist Mumpitz.)

Teig etwa 1,5 mm dick ausrollen bzw. in Nudelmaschine bis Stufe 5. Beliebig in "Fetzen" schneiden und etwa 4 Minuten in Salzwasser al dente abkochen. Exakte Kochdauer über mehrfachen Gartest!

Auberginensauce (Angaben für 2 Personen):

1 mittelgroße Aubergine würfeln (etwa auf 1 cm)
1 EL Koriandersamen und 2 getrocknete Chili mörsern
1 große Dose Tomaten öffnen ;o)
2 Handvoll schwarze Oliven halbieren
2 Handvoll Parmesan reiben
2 Handvoll Basilikumblätter grob hacken
roten Balsamico, Salz, Pfeffer bereitstellen

Pfanne ohne Öl heiß machen, Olivenöl rein, Aubergine anrösten. Gewürze rein und kurz mitrösten. Mit Tomaten ablöschen. Oliven beigeben. 15 Minuten (oder länger) köcheln lassen. Derweil die Nudeln auf den Weg schicken. Die Sauce mit Balsamico und Salz/Pfeffer abschmecken.

Die fertigen Nudeln abtropfen und in der Pfanne untermischen, Basilikum und Parmesan unterheben und servieren. Ein paar Basilikumblätter für die Deko.

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Das Rezept ist eigentlich ultra-simpel. Lediglich der Aufwand mit den selbstgemachten Nudeln ist anfangs ungewohnt. Bei uns gibt's aber - abgesehen von Spaghetti - seit diesem Rezept keine gekauften Nudeln mehr. Die Anschaffung einer einfachen Nudelmaschine mit Handkurbel hat sich also voll gelohnt ;o)

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von witchdream am 03.10.2009 00:07.

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value
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Dabei seit: 05.04.2002
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Herkunft: chez Fribourg

03.10.2009 09:58    Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von witchdream

Jetzt mal "Butter bei die Fische": Hat das denn so geklappt, und hat das denn wohl auch geschmeckt?


War perfekt, es hat mir keiner geglaubt, dass ein simpler Tafelspitz einen auf Roastbeef machen kann.

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witchdream
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Beiträge: 5282

Guter Hauswein 23.10.2009 22:07    Zum Anfang der Seite springen

Zum Thema guter und preisgünstiger Hauswein: Im angehängten Test der Zeitschrift Weinwirtschaft finden sich die 10 besten Literweine von deutschen Winzer-Genossenschaften mit einer Bewertung von +80 Punkten. Bei Preisen ab 3,50 ¤ / l sind echte Preis-Leistungs-Kanonen dabei.

Bin zufällig auf die pdf-Datei gestossen, als ich nach unserem Hauswein googelte und ihn dort gelistet fand =)

http://www.cleebronner-winzer.de/wyswyg/...auburgunder.pdf

NB: Der rote Pfeil hat nix mit unserem Hauswein zu tun...

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looser
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Dabei seit: 05.04.2002
Beiträge: 1667

großes Grinsen witchdream, mir graut vor dir 24.10.2009 01:34    Zum Anfang der Seite springen

Die nächste Stufe wäre dann Tetra Pak Augenzwinkern

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"If it sounds too good to be true, it probably is."

"Theoretisch gibt es keinen Unterschied zwischen der Theorie und der Praxis. Praktisch stimmt das aber nicht."

"Erfahrung ist das was man bekommt, wenn man nicht bekommt was man möchte."

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witchdream
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Dabei seit: 05.04.2002
Beiträge: 5282

24.10.2009 10:33    Zum Anfang der Seite springen

Wieso, hast du ein Problem mit den Schraubverschlüssen? Hatte ich anfangs auch - früher wurde unser Hauswein mit echtem Korken verkauft, und es ist schon eine Umstellung, wenn das Öffnungsritual entfällt.

Andererseits sind jetzt die Zeiten passé, in denen man Korkgeschmack fürchten mußte. Die dritte Variante neben Korken und Schraubverschluß wären die Kunststoffkorken. Da wurde neulich in einer Sendung berichtet, dass diese nicht so dicht halten wie echte Korken. Als mögliche Erklärung hieß es, dass echter Kork Harze und ätherische Öle enthält, welche zur Dichtigkeit beitragen. Unterm Strich wurde der Schraubverschluss als die technisch beste Lösung beurteilt, auch wenn er nach Banausentum aussieht...

Übrigens, was die Qualität der Weine betrifft: Einfach mal probieren. 80-84 Punkte finde ich für einen Hauswein völlig OK, wenn man von den Qualitätskriterien von Robert Parker ausgeht:
http://www.erobertparker.com/info/legend.asp

Ich hab mir gerade ein Probepaket mit dem Portugieser Weißherbst bestellt und bin schon recht neugierig...

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looser
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Dabei seit: 05.04.2002
Beiträge: 1667

24.10.2009 13:41    Zum Anfang der Seite springen

In der Tat. Ich möchte auf einen guten Korkverschluß nicht verzichten. Bei Rotweinen für den raschen Verbrauch mag es ja nicht so schlimm sein. Die werden ohnedies einige Zeit vor dem Trinken in der Küche dekantiert. Aber ein guter Weißwein ohne Kork ( und damit meine ich den Verschluß und nicht den Geschmack ! ) ?

Es soll aber auch Alternativen geben. http://www.handelsblatt.com/technologie/...n-atmen;1223176

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witchdream
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Dabei seit: 05.04.2002
Beiträge: 5282

24.10.2009 18:14    Zum Anfang der Seite springen

Das Thema Weinverschluss wird offenbar heftiger diskutiert, als ich es bisher mitbekommen habe. Jedenfalls ist es sehr spannend, wie ein entspannter Google-Nachmittag mit einem schlotzigen Weißwein enthüllt:

Es geht natürlich erst mal um die Kosten (auch wenn das selten thematisiert wird...). Da sind die an Säften und Wasser erprobten Schraubverschlüsse klar im Vorteil. (Obwohl die Verschraubmaschinen in der Anschaffung teuerer sind als die Verkorkmaschinen).

Wesentlich ist auch die Qualität der Naturkorken: Der begrenzte Bestand an Korkeichen (v.a. in Portugal beheimatet) konnte Ende der 90er-Jahre nicht mit dem steigenden Bedarf Schritt halten. Resultat war ein immer höherer Anteil an "verkorkstem" Wein: fünf bis zehn Prozent der Produktion war wegen minderwertigem Kork reif für den Ausguss - die EU spricht von jährlichen Schäden von 500 mio ¤.

Klimadiskussionen finden sich selbst hier: Befürworter von Kork preisen die günstige CO2-Bilanz von Korkeichen; Skeptiker halten dagegen, der energieträchtige Transport von verkorkstem Wein sei untragbar...

Dann die önologischen Argumente der Hersteller: Braucht ein Wein zum Reifen nachträgliche Sauerstoff-Zufuhr? Schraubverschlüsse dichten eindeutig besser ab als Kork, und die Höhe der O2-Zufuhr ist beim Naturprodukt Kork recht variabel und damit unberechenbar. Das spricht für Schraubverschluss bei Weißwein, dessen Fruchtigkeit erhalten bleiben soll. Lagerfähigen Rotweinen mit hohem Tannin-Anteil könnte dagegen der Sauerstoff-Nachschub durch den Korken gut tun.

Der größte Knackpunkt ist aber wohl der des Images und emotional: Schraubverschlüsse bei Wein galten anfangs als unkultiviert. Die Neuseeländer und Australier haben sich davon völlig gelöst - dort werden offenbar 90% der Weine mit Schraubverschluss getrunken. In Europa hat sich der Schraubverschluss am ehesten in Österreich und der Schweiz durchgesetzt. Die konservativen Kunden von Spitzenweinen erwarten noch einen (guten) Naturkorken, allerdings werden mittlerweile auch in Europa Spitzenweine für 140 ¤ mit Schraubverschluss hergestellt - um die Spitzenqualität dieser Weine vor Kork zu schützen.

Designmäßig läuft natürlich auch einiges. Der Saftflaschen-Drehverschluss ist eher was für Schoppenweine. Edler kommt der Schraubverschluss als long-cap daher, sozusagen der tiefer gelegter Schraubverschluss. Gegen das Proll-Image wurde auch ein Schraubverschluss entwickelt, dessen Gewinde in den Flaschenhals umgesiedelt wurde. Die Krönung ist eine Kombination von Schraubverschluss und Kork, die man wahlweise aufdrehen oder entkorken kann.

Leider hab ich nicht alle links gespeichert, aber hier sind mal zwei lesenswerte Artikel zum Thema:

http://www.sueddeutsche.de/leben/191/410963/text/
http://www.wein-plus.de/magazin/index.ht...w=inhalt&nr=224

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looser
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24.10.2009 19:09    Zum Anfang der Seite springen

In Wahrheit wird es natürlich um die Kosten gehen. Ein guter Kork ist unter 1 ¤ nicht zu haben. Rechnet man dann auch noch eine ordentliche Zinnkappe dazu, dann kostet der Verschluß schon mehr als der Billigwein bei Aldi/Lidl und Co. ( Bevor jemand aufschreit, ich weiß, auch Aldi hat immer wieder Gutes als Sonderaktion ) .

Eine Alternative, die nicht so gerne genannt wird, weil nicht so günstig wie Plastikstoppel, Kronenkorken und Drehverschluß ist der Glasstoppel. Mein Gaumen reicht dafür nicht aus, aber es gibt schon einige Winzer die darauf schwören. http://www.vino-lok.de/index.php?id=8

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Winter
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Dabei seit: 27.12.2005
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Zunge raus! 24.10.2009 19:33    Zum Anfang der Seite springen

Kronkorken gingen auch noch, aber das wird dem typischen weintrinkenden FAZ-Leser nicht zu vermitteln sein, das wäre dann doch zu barbarisch.

Die von mir bevorzugte Alternative wäre der Kunststoffstopfen, der billig sein müßte und auch von der Haptik dem Naturkorken am nächsten kommt, gegen den aber angeführt wird, daß er sich nicht für lange Lagerung eigne. Es ist immer wieder erstaunlich, wie schwer es offenbar ist, passende Kunststoffe herzustellen für vermeintlich einfache Aufgaben.
Die Glasstopfen sind doch noch teurer, oder?

Bei den Discountern finde ich übrigens den(!) ALDI meistens nicht ganz so gut, in Auswahl und Qualität. Beim Norma finden sich eher mal exotischere Tröpfchen, die echte Schnäppchen sind. Liegt vielleicht auch daran, daß ALDI zu groß ist und nur riesige Mengen abnehmen kann.

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Auf der Ignorier-Liste: vinas = Willy

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looser
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smile 24.10.2009 21:14    Zum Anfang der Seite springen

Glasstopfen sind teuer. Ein Problem der Kunststoffe ist sicher deren Kaltfließverhalten. Wenn der Preis keine Rolle spielt, gibt es bei DuPont sogar elastisches Teflon ( Kalrez ) . Man kann aber auch einen elastischen Kern ( Kork ) mit PE ummanteln. Bei Billigsekt gibt es das schon lange ( Krimsekt und andere Abscheulichkeiten ) .

Kronkorken haben zumindest den Vorteil, daß es bei dem Verschluß egal ist, ob die Flasche liegt oder steht Augenzwinkern .

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nixda
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24.10.2009 21:41    Zum Anfang der Seite springen

Ich hatte letzte Woche erst einen Österreichischen Wein mit Schraubverschluss, und fand das zum normalen Abendessen gar nicht mal so unpraktisch im Vergleich zum bi-täglichen Korkenziehen.

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witchdream
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24.10.2009 21:47    Zum Anfang der Seite springen

Hmm, das ganze erinnert mich ein wenig an den Volksaufstand, als beim Münchner Oktoberfest die erste Brauerei die hölzernen Bierfässer durch Alu-Container ersetzte. Ein Stück Tradition ging flöten, aber die Qualität verbesserte sich so sehr, dass innerhalb weniger Jahre sämtliche Brauereien nachzogen.

Plastikkorken als Alternative zum Naturkorken sind natürlich eine Option für diejenigen, die Rituale wie das Korkenziehen erhalten möchten. Aber welcher Restaurant-Gast würde das Ritual soweit mitspielen, dass er einen Plastikkorken auf Korkgeruch prüft? Das Ersatzritual wird dann irgendwann lächerlich.

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