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vinas
Royal Member


Dabei seit: 24.02.2009
Beiträge: 2097

25.02.2012 00:42    Zum Anfang der Seite springen

Wenn sich die Klimaerwärmung beim Menschen auch so auswirken sollte wie bei den Pferden, dann haben wir ja gar kein Problem mehr. Von solchen Winzlingen verträgt die Erde sicher locker mehr als 8 Milliarden. Augenzwinkern

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witchdream
Royal Member




Dabei seit: 05.04.2002
Beiträge: 5681

25.02.2012 04:20    Zum Anfang der Seite springen

Jau, und bis die Pferde wieder so klein sind, muss die Temperatur noch ordentlich steigen... ;o)

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"You and I probably aren´t as important to the results as it would be fun to think we are." Dean Williams (1981)
http://turnkeyanalyst.com/wp-content/uploads/2013/02/Williams-Trying_too_Hard.pdf

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woodpecker
Royal Member


Dabei seit: 21.05.2007
Beiträge: 1895
Herkunft: München

25.02.2012 14:30    Zum Anfang der Seite springen

Verdammich, hoffentlich wirds nicht kälter!
In der S-Bahn ists heute schon so voll Augenzwinkern

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Blog: www.gooddaytolive.net
Anständigkeitsoffensive zur Verbesserung der Diskussionskultur: Achtung. Statt "Du bist ein Arschloch!" heisst es jetzt höflich "Ich habe zu diesem Thema eine andere Meinung.".

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Lando
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Dabei seit: 20.12.2005
Beiträge: 4345
Herkunft: Vogelsberg

15.03.2012 12:42    Zum Anfang der Seite springen

Ich weiß ja nicht so recht, was von diesem Bachmann zu halten ist.

Am besten wäre es, jemand würde seine Geschichte widerlegen.

http://www.freiewelt.net/blog-4094/was-b...es-1988%3F.html

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Auch unsere Gedanken sind wircksame Factoren des Universums. Novalis

Aus aktuellem Anlass: Government and banks are joined at the hip.

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secondtry
Junior Member


Dabei seit: 05.11.2010
Beiträge: 27
Herkunft: Frankfurt

15.03.2012 19:40    Zum Anfang der Seite springen

Naja, seriös ist dieser Bachmann jedenfalls nicht.

So schreibt er z.B.
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Vor vielen Jahren wurde als wissenschaftliches Ergebnis entdeckt, fixiert und gelehrt, dass auf Erden kein menschliches, tierisches oder pflanzliches Leben ohne CO2 möglich ist. Derzeit wird von Ihnen und Ihren Kollegen, den sich epidemisch vermehrenden so genannten Klimawissenschaftlern, wider besseres Wissen (teilweise bereits zwangsweise: Schulen), die Lüge verbreitet, dass CO2 ein Umweltgift sei. Entweder ist CO2 ein Lebenselixier, ohne das es kein Leben auf Erden gibt, was die Wissenschaft reproduzierbar bewies, oder es ist ein Umweltgift, was sie bislang nie bewies. Eines geht nur.
---------------------------------
Wie aber jeder weiß, kommt es bei jedem Stoff auf die Konzentration an. Was in kleiner Konzentration hilft, ist in großer Konzentration schädlich. Dieses "Eines geht nur" ist für jemanden, der auch nur einen Funken wissenschaftlichen Anspruch erhebt, schlicht unwürdig, weil offensichtlich Unfug.

Genauso seine Argumentation, alle Wissenschaftler reden dem Staate nach dem Munde, weil sie von ihm bezahlt werden, ist schlicht blödsinnig. Soviel Einfluss nimmt der Staat schon lange nicht auf die Professoren.

Und wie sollen sich überhaupt alle Staatsoberhäupter darüber einig sein, den Glauben an die Klimaerwärmung puschen zu wollen? Zu welchem Zweck? Dass sie davon netto profitieren ist nirgends schlüssig dargelegt worden.

Das Ganze riecht nach der üblichen Verschwörungstheoretikerrhetorik.

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"The fundamental cause of the trouble is that in the modern world the stupid are cocksure while the intelligent are full of doubt."
Bertrand Russel

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witchdream
Royal Member




Dabei seit: 05.04.2002
Beiträge: 5681

27.03.2012 21:43    Zum Anfang der Seite springen

Zum Thema "Bestenfalls gut gemeint, aber schlecht gemacht":

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/d...u_mit_kosiegel/

Zitat:
Maxeiner und Miersch 24.03.2012 21:31 +Feedback
Raubbau mit Ökosiegel

Die Älteren unter uns können sich noch erinnern, wie die Grünen einmal angetreten sind. Es ging ihnen um den Schutz von Wäldern, Flüssen und Wildtieren. Karikaturisten stellten die junge Partei damals häufig als Frosch dar. Eine Anspielung darauf, dass sogar das Leben von Lurchen für sie Bedeutung besaß. Die alten Parteien fanden das zunächst lächerlich. Wie konnte man Leute ernst nehmen, denen der Erhalt eines Moores wichtiger war als der Bau einer Autobahn. Sehr bald setzte sich diese Sichtweise auch innerhalb der Grünen durch. Ökologen wurden an den Rand gedrängt. Das Ruder übernahmen Machtpolitiker wie Joschka Fischer und Jürgen Trittin, denen ein Minzeblatt am Dessert als Natur völlig ausreicht.

Aber dies war erst der Anfang einer folgenreichen Wende. Inzwischen stehen die Grünen und mit ihnen auch große Umweltverbände an der Spitze der Kräfte, die mit reinstem Gewissen die verbliebene Natur platt machen. Sie begreifen sich ganz offen als Lobby einer Industrie, die dabei ist, das Erbe der alten Energiekonzerne anzutreten. Diese Industrie frisst Fläche in einem Ausmaß wie kaum einer andere vor ihr, von der Landwirtschaft einmal abgesehen.

Die deutsche Energiewende hat dazu geführt, dass auf 2,3 Millionen Hektar Mais angebaut wird. Ein Großteil davon, um Biogasanlagen zu füttern oder Biosprit herzustellen. Dazu kommen Raps und andere Energiepflanzen. Um den Strom eines Atomkraftwerks von Typ Biblis A zu liefern, müssen 6800 Windkraftanlagen errichtet werden. Dafür lockern Politiker die Naturschutzbestimmungen. Wälder weichen Windparks. Nach Schätzungen von Biologen werden von den bereits vorhandenen deutschen Windenergieanlagen etwa 220 000 Vögel im Jahr zerhackt. Dazu kommen Tausende Fledermäuse, die noch vor kurzem als besonders schutzbedürftig galten. Der schlimmste Raubbau findet in Südostasien statt, wo Palmölkonzerne riesige Urwaldgebiete roden, um die europäische Biodiesel-Nachfrage zu befriedigen.

Zur Rechtfertigung dieser beispiellosen Naturzerstörung genügt der Hinweis, diese Maßnahmen würden den Anteil des Kohlendioxids in der Luft vermindern. Man erklärt ein Gas zum Giftstoff, das die Grundlage allen Lebens bildet. Die letzten Wildnisgebiete der Erde werden einer Industrie geopfert, der es in einem genialen PR-Feldzug gelungen ist, ihre kommerziellen Interessen als Rettung der Welt hinzustellen. Und kaum jemand erhebt Einspruch. Was man gestern als Naturzerstörung verurteilte, bejubelt man heute als Klimaschutz.

Erschienen in DIE WELT am 23.03.2012

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witchdream
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Beiträge: 5681

05.05.2012 17:57    Zum Anfang der Seite springen

Zur ultimativen Frage bei der Klimaerwärmung, nämlich der Frage nach menschlichen Todesfällen vor bzw. nach Klimaerwärmung (KE):

Ein ehemaliger IPCC-Offizieller hat die Fachliteratur gesichtet und kommt zu folgenden Schlüssen:

1. Die prognostizierten Todesfälle durch die prognostizierte KE (z.B. durch Dürren, Tornados etc) sind vernachlässigbar gegenüber anderen Menschheitsproblemen - insbesondere den Armutsproblemen (z.B. infektiöses Trinkwasser), wobei letztere sich mit erheblich weniger Aufwand beheben ließen.

2. Die prognostizierten zusätzlichen Todesfälle durch KE werden mehr als kompensiert durch eine Abnahme der Winter-bedingten Todesfälle (Erfrierungsfälle etc.)

3. Die Massnahmen zur Bekämpfung der KE (z.B. Produktion von Biosprit) verschärfen die armutsbedingten Todesursachen, wie z.B. Hungersnot. Allein die Produktion von Biosprit dürfte 2010 weltweit zu ca. 200.000 zusätzlichen Hungertoten geführt haben. Die Bekämpfung der KE richtet daher mehr Schaden als Nutzen an.

Wer vor den 44 Seiten zurückschreckt, kann ja die kurze Executive Summary lesen:

http://thegwpf.org/images/stories/gwpf-r...blic_health.pdf

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witchdream
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Beiträge: 5681

27.06.2012 19:14    Zum Anfang der Seite springen

Ausgerechnet im Spiegel wird ein Standpfeiler der Klimaforschung in Frage gestellt: Nämlich der steigende Meeresspiegel, der dafür sorgen soll, dass einige flache Pazifikinseln demnächst untergehen. Statt dessen zieht offenbar der Kontinentaldrift diese Inseln langsam unter Wasser.

Der entsprechende Artikel findet sich aber nicht in der deutschen Ausgabe, sondern nur in der englischen und zwar hier. Für das hiesige Publikum wären die Ergebnisse einer französischen Forschungsgruppe vermutlich politisch zu unkorrekt:

Zitat:
Ballu starts to explain about the planet's hot core and the continental plates that drift across molten rock. [...]

Right under their feet [...] one plate is slipping under another. Ballu splays her hand to represent the Australian Plate disappearing under the Pacific. [...] On its slowly sinking course, the Australian Plate is dragging Vanikoro along into the depths.

Ballu was able to document that this is the case for the nearby island of Tegua in a well-received publication last year. That island sank nearly 12 centimeters (five inches) between 1997 and 2009, to the point that the coconut plantation now famous at global climate conferences was underwater. "The sea level rose, but three quarters of that was caused by the land's subsiding," she explains.

That the UN had been premature in declaring the villagers on Tegua to be climate change refugees became clear when a large earthquake caused the island to shoot back out of the water in 2009.

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nicolasdarvas
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Beiträge: 116
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17.07.2012 13:36    Zum Anfang der Seite springen

"Rekordhitze lässt Maispreis explodieren

...Beunruhigend ist jedoch die Ursache der schlechten Maisernten. Die American Meteorological Society spricht nun in einem Bericht erstmals davon, dass dies mehr sei als eine Laune der Natur. Sie warnt jetzt ausdrücklich davor, dass das verrückte Wetter der letzten Jahre direkt auf die Klimaerwärmung zurückzuführen sei. Ein Vertreter der US-Meteorologen-Gesellschaft, Peter Scott, erklärte vor Journalisten in London: «Der Bericht ist wegweisend in dem Sinn, dass wir nun die extremen Wettersituationen mit wissenschaftlichen Methoden untersuchen.»
Nicht nur die gegenwärtige Hitze im Mittleren Westen, auch die Flut in Russland, der überaus milde November in Europa und die Rekorddürre in Texas im vergangenen Jahr sind gemäss den US-Meteorologen von der Klimaerwärmung mit verursacht worden. Für die Überschwemmungen in Thailand im vergangenen Jahr gibt es jedoch keine direkten Verbindungen zum Klimawandel."


http://bazonline.ch/wirtschaft/konjunktu.../story/12247102

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Lando
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Dabei seit: 20.12.2005
Beiträge: 4345
Herkunft: Vogelsberg

26.08.2012 14:38    Zum Anfang der Seite springen

Link Found Between Cold European Winters and Solar Activity

http://www.sciencedaily.com/releases/201...20823143833.htm

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witchdream
Royal Member




Dabei seit: 05.04.2002
Beiträge: 5681

18.09.2012 11:43    Zum Anfang der Seite springen

(Für mich) überraschende Fakten von Bjorn Lomborg: Die USA haben in den letzten Jahren durch Umstellung von Kohle auf Erdgas doppelt so viel CO2 eingespart wie sämtliche Unterzeichnerländer des Kyoto-Protokolls zusammen. Und dies ohne teure Subventionierung von erneuerbaren Energien:

http://www.project-syndicate.org/comment...-lomborg/german

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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von witchdream am 18.09.2012 11:43.

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vinas
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Beiträge: 2097

04.12.2012 11:53    Zum Anfang der Seite springen

Mal Auszüge aus einem Interview mit einem, der schon seit 40 Jahren von denen verlacht wird, die glauben es besser zu wissen als er:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur...s-a-870238.html

Zitat:
Meadows: Das Problem vieler Gesellschaften ist, dass große Wirtschaftsbereiche, die früher nützlich waren, inzwischen eher schädlich sind - wie etwa die Auto-, die Ölindustrie oder die Finanzindustrie. Ihre politische und finanzielle Macht ist so groß, dass sie Veränderungen effektiv verhindern können. Ich erwarte, dass diese Gegner des Wandels erfolgreich sein werden. Das bedeutet: Wir werden uns durch die Krise weiterentwickeln, nicht durch vorsorgliches Handeln.


Aber glücklicherweise haben wir ja verantwortliche und unbestechliche Politiker, die sich schon um unser aller Wohl sorgen werden:
Zitat:
SPIEGEL ONLINE: Wie sieht es in Bereichen aus, die nicht privaten Unternehmen gehören, sondern der Regulierung durch Staaten unterliegen?
Meadows: Noch viel schlimmer. Die Ozeane etwa haben wir schon jetzt stark überfischt, und die Atmosphäre behandeln wir wie eine Gratis-Müllkippe für Industrieabgase. Niemand hat einen ausreichenden Anreiz, diese Gemeingüter zu schützen.

Naja, das wahr wohl nix.
Zitat:
SPIEGEL ONLINE: Sie unterschätzen die Tatkraft von Menschen, die mit dem Rücken an der Wand stehen. Der australische Unternehmer und Umweltschützer Paul Gilding etwa argumentiert in seinem Buch "The Great Disruption", dass die Menschheit zwar in die Krise eintreten werde, dann aber mobilmachen werde wie im Krieg.
Meadows: Ich glaube, er hat recht. Aber die Frage ist: Wird das erfolgreich sein? Wenn die Reaktionszeiten kurz wären, könnte eine solche globale Mobilmachung erfolgreich sein. Aber leider sind sie es nicht. Würde man etwa die Treibhausgas-Emissionen heute auf null reduzieren, ginge die Erwärmung trotzdem noch Jahrhunderte weiter. Das Gleiche gilt für landwirtschaftliche Böden, die zu großen Teilen übernutzt und geschädigt sind. Es kann Jahrhunderte dauern, bis sie sich erholt haben.
....
Heute geben Medikamentenhersteller in den USA mehr Geld für den Kampf gegen Glatzenbildung als für den Kampf gegen HIV aus. Warum? Weil arme Leute HIV und reiche Leute eine Glatze kriegen. Technologie ist in erster Linie ein Werkzeug, um Profite zu machen.
....
SPIEGEL ONLINE: Nehmen wir einmal an, Sie haben recht und der Zusammenbruch wird noch in diesem Jahrhundert kommen - wie wird er aussehen?
Meadows: Kommt darauf an, wo man lebt und von welchen Zeiträumen man spricht. Manche Leute werden den Zusammenbruch vielleicht gar nicht groß bemerken. Es gibt schon heute fast eine Milliarde Menschen am Rand des Hungertods - und in den Industriestaaten stört sich fast niemand daran. Außerdem ist es eine Frage der Geschwindigkeit: Sie macht den Unterschied zwischen langsamem Niedergang und Zusammenbruch aus. Das Ende der fossilen Energien etwa wird sich eher langsam bemerkbar machen.


Aber glücklicherweise ist das kein Grund zur großen Besorgnis. Das ist alles wie gehabt und ganz normal:
Zitat:
Aber der Klimawandel wird uns auch in den Industrieländern voll erwischen. Die geologische Vergangenheit zeigt, dass Temperaturanstiege nicht linear, sondern in Sprüngen erfolgen. Das könnte einen rapiden Kollaps nach sich ziehen. Etwas Neues wäre das natürlich nicht. Gesellschaften kommen und gehen - das tun sie schon seit 300.000 Jahren.

Es gibt ja zahlreiche Hinterlassenschaften von ehemals blühenden Kulturen, anhand derer man nachvollziehen kann, wie sie sich ihre eigenen Lebensgrundlagen zerstörten und sich somit selbst vernichteten. Bisher gab es das bloß noch nicht im globalen Maßstab. Aber was heißt schon global? Im Vergleich zum Universum ist die Erde ja nicht mal so bedeutend wie ein Sandkorn an der Copa Cabana.

Also: weitermachen!

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Herakles
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Dabei seit: 03.07.2004
Beiträge: 5894
Herkunft: Frankfurt

13.12.2012 23:18    Zum Anfang der Seite springen

Kaum zu glauben, ein sinnvoll klingender Artikel auf SPON zum Klimakomplex:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur...n-a-872633.html

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Bekanntlich hält man ja nur jene Menschen für normal, die man noch nicht so gut kennt. (SPON)

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witchdream
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Dabei seit: 05.04.2002
Beiträge: 5681

23.12.2012 00:11    Zum Anfang der Seite springen

Während auf Vanikoro der theoretische Anstieg des Meeresspiegels die Klima-Reporter zu Höchstleistungen anspornt (s.o.), sterben mitten während der Klimaerwärmung hunderte Russen real den Kältetod Quelle:

Zitat:
In Russland herrschen derzeit die heftigsten Dezemberfröste seit 50 Jahren. [...] 56 Kältetote gibt es nach offiziellen Angaben, Hunderte liegen mit schweren Erfrierungen in Kliniken. [...] Nach Ansicht von Experten liegt die Dunkelziffer deutlich höher.

Hinzu kommt: Jeden Tag sterben Dutzende Menschen an Kohlenmonoxidvergiftungen oder bei Gasexplosion, weil sie sich an maroden Öfen oder offenen Feuern wärmen wollen. [...]

Auch das Nachbarland Ukraine leidet unter "General Winter". Dort erfroren nach Angaben des Gesundheitsministeriums bislang mindestens 83 Menschen.


Bin mal gespannt darauf, wie die Klima-Alarmisten diese Theorieverweigerung seitens der Realität erklären.

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vinas
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Dabei seit: 24.02.2009
Beiträge: 2097

23.12.2012 02:27    Zum Anfang der Seite springen

Es gibt Durchschnitte. Und es gibt Extreme.

Die Klima-Alarmisten beziehen sich auf erstere, du auf letztere.

Mit anderen Worten: ihr redet aneinander vorbei.

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Matze
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Beiträge: 4219

23.12.2012 10:24    Zum Anfang der Seite springen

Ja - zumal (ich bin auch Klimakritiker - habe aber ehrlich gesagt zu wenig Ahnung) es Effekte gibt die trotz erhöhtem Durchschnittsklima die Temparaturen beeinflussen.

Hatte irgendwie in Kopf, dass es in Chicago in den letzten Jahren erheblich mehr schneit - dies könnte aber daher kommen, dass durch das warme Klima mehr Wasser über den Great Lakes verdampft.

Solche Effekte möchte ich hier für Russland nicht ausschließen...

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OptiVlue
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Dabei seit: 30.03.2012
Beiträge: 92

23.12.2012 13:00    Zum Anfang der Seite springen

Russland hat Kontinentalklima, deswegen gibt es dort stärkere Schwenkungen als an der Küste. Kontinentalklima führt zu Wetterextremen und diese werden durch den Temperaturanstieg verstärkt, vorletztes Jahr hatten sie doch eine Hitzewelle mit riesigen Bränden, oder?

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witchdream
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Beiträge: 5681

23.12.2012 13:13    Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von vinas
Es gibt Durchschnitte. Und es gibt Extreme.



Schon klar. Wenn allerdings in weiten Teilen Eurasiens Extremkälte herrscht, wird dieses Extremereignis natürlich die Welt-Durchschnittstemperatur beeinflussen. Wir sprechen ja hier nicht von einer einzelnen Messstation.

Klar ist auch, dass das Klima aus mittelfristigen (i.d.R. 20 Jahre) Temperaturmessungen berechnet wird. Aber auch hier gilt: Kurzfristige Temperatur beeinflusst das langfristige Klima.

Fakt ist, dass die Temperaturprognosen des IPCC aus den letzten 22 Jahren bisher nicht eingetreten sind, weil die jährlich gemessene Welttemperatur kühler war als von den IPCC-Modellen prognostiziert:

http://www.forbes.com/sites/patrickmicha...ery-very-badly/

Da passt die Extremkälte in Russland wunderbar ins große Bild.

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witchdream
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Beiträge: 5681

13.01.2013 19:21    Zum Anfang der Seite springen

Inzwischen mein persönlicher Klima-Held: Bjorn Lomborg.

Hier zum Thema: Gibt es in Zukunft noch Nudeln? Oder: Wie reagiert man am besten auf eine Klimaerwärmung?

http://www.project-syndicate.org/comment...-lomborg/german

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Lando
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Herkunft: Vogelsberg

24.03.2013 13:29    Zum Anfang der Seite springen

Der Ostwind bläst recht frostig unters Mäntelchen ... trotzdem werden wir nächste Woche im Spiegel lesen, daß wir gerade den wärmsten März aller Zeiten erlebt haben.

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